Bärnwald-Neratov....der Ort der Versöhnung.....

 

 

 

 

 

Bilder-Historie aus Bärnwald

 

 

 

Ansicht Bärnwald

 

Bilder aus dem Dorf

 

Dorfansichten heute

 

 

 

Das Dorf Bärnwald liegt am östlichen Abhang des Adlergebirges (Sudetenland)

im Erlitztal ,durch das die Wilde Adler fließt. Dort gab es 104 Häuser mit 526 Einwohnern.

Es gab außerdem eine Wallfahrtskirche-Maria Himmelfahrt, sowie eine Schule, ein Post- und

 Zollamt und die Sparkasse.  Über diesen Fluss führte in Bärnwald eine steinerne Brücke,

 welche Bärnwald mit dem gegenüberliegenden preußischen Dorf Peuker  in

Schlesien verbindet.

In Bärnwald gab es schon 1574 eine kleine Holzkirche, die erst 1591 in einer Urkunde 

erwähnt worden war. Zu Anfang des 18.Jahrhundert war Bärnwald ein berühmter

 Wallfahrtsort. Zu der Kirche gehörte noch ein  Friedhof mit einer kleinen Kapelle. 

Der Grundstein zum Bau dieser neuen Barockkirche wurde am 14.8.1723 gelegt, 

am Vorabend des Maria Himmelfahrtsfestes, durch den Besitzer der  

Herrschaft Rokitnitz, Johann Karl Graf von Nostiz. 

  Dieser besaß auch das Schloss in Rokitnitz, welches heute noch vorhanden ist.

   

 

Bärnwald wurde etwa um das 16.Jahrhundert gegründet,

der Name "Neratov" kam am 14.10.1922 dazu.

Quelle:

 Ortsname

 

 

 

 

Gemeindesiegel von Bärnwald

 

 

Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Bärnwald im Adlergebirge.

Im Jahr 1945 wurde diese Kirche durch den Abschuss einer Panzerfaust in

Brand geschossen durch einen Russischen Soldaten.

 

 

 

 

 

Die Kirche im Jahre 1940

 

 

Kirche im Innenraum mit Altar

                         

 

                         

Kircheninnenraum nach dem Brand 1945

 

 

 

                  

 

    Standbild Peter und Paul auf dem Kreuselberg mit Blick auf die Kirche

 

 

 

Die Anna-Kapelle auf dem Ernestinenberg in Bärnwald

 

  Diese wurde von einem Förster zu Ehren der Heiligen Anna erbaut im Jahre1766.

Im Jahr 1937 wurde die  Kapelle wegen des Einmarsches Deutscher Truppen in

            das Sudetenland abgebaut und in Ottendorf wieder aufgebaut, wo sie heute noch steht.

 

Anna-Kapelle auf dem Ernestinenberg

                      

 

 

 

 

 Eduard Alliger der Chronist

                

Der bekannteste Mann aus Bärnwald war Eduard Alliger. Geboren wurde er 1841 und er verstarb 1924.

Er war der Chronist in Bärnwald und war auch sehr bekannt für seine Klugheit.  Er schrieb

insgesamt 15 Chroniken und dazu Lieder und Operetten.

Selbst in Prag war er ein geachteter Mensch. Von den 15 Chroniken liegen noch heute

7 Originale im Museum in Reichenau.

Familie Eduard Alliger

 

 

 

 Bärnwald oder auch Neratov   

Von hier aus dürfte wohl die Besiedlung des Erlitztales, soweit es zu Rokitnitz gehörte, ausgegangen sein. Im Jahre 1550 überquerte schon damals als "Straße" bezeichnet, der Weg von Rokitnitz  über die    Hohe Wurzel in Bärnwald kommend, das Erlitztal, hinüber nach Schlesien. Im Jahre 1627 wurden 13 Bauern und 3 Feldgärtner als ansässig in Bärnwald  genannt      

So gab es in Bärnwald eine Erbscholzerei, die größte im gesamten Adlergebirge. Auch gab es Gasthäuser, Fleischer,  Schneider, Schuster, Schmiede, Tischler oder kleine Kaufläden.

Am bekanntesten war noch die Kolbe-Mühle. Im wesentlichen gab es aber Bauern.

 Eine Flachsbrecherei mit einem Flachsbrechhaus( gehörte zu Fam. Lux)

gab es auch.

 Sogar eine kleine Schachtelfabrik gab es, wo kleine Holzschachteln hergestellt wurden.

 

 

Pfarrer Haik- letzter Pfarrer von Bärnwald

 

 

 

 

 Die Gemeinde Bärnwald- Neratov 

hatte an Einwohnern bei einer gesamten Fläche von 813 ha  und 104 Häusern:   

 

                 1910:    392 Einwohner

                 1930:    378 Einwohner

                 1939:    353 Einwohner

                                                                           

 

Neratov - Tschechien

 

 

 

 

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